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Kunst: Aufträge & Werke in Öl, Acryl und Aquarell

bei den Stadt Musikanten

Ute Bescht

Ich bin Bildgestalterin (*KünstlerIn*) - in Harpstedt, für Bremen, Oldenburg, Osnabrück, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Bremerhaven, Hamburg, Hannover, Sylt, Langeoog, Spiekeroog,... Figurativ, surrealistisch, denn Kunst kommt von Können! Sehen Sie mehr unter Ute Bescht Online Galerie

Bremen und seine Kunst

GAK ( Gesellschaft für Aktuelle Kunst) Kunsthalle Bremen, Weserburg, die Emporkömmlinge aus der Hochschule der Künste. Traditionell, denke ich , alt eingesessen und natürlich dementsprechend weit verzweigt, immer Nachschub produzierend und situiert.

Der Sommergast 2017 ist Slawomir Elsner- 1976 geboren. Mal wieder ein Beispiel, wie einfach Kunst machen sein kann: Man fotografiert, zB. 2001 in New York, aus einer Bar des World Trade Center, verfremdet die Bilder bis fast zur Unkenntlichkeit und lässt die Leute rätseln. Das Ganze salbt man dann in Wortpapier wie: Mir war es persönlich wichtig, diese Serie zu machen. Denn durch die eindringlichen Bilder vom Terroranschlag in den Medien, bekamen auch meine privaten Fotografien eine neue Bedeutungsebene.Ah, nun wusste der Betrachter dass er wohl gerade aus einem Gebäude herausschaut, das es so leider nicht mehr gibt. Gut. Nun macht er sich daran, berühmte Gemälde, unter anderem ein Luther-Porträt und Werke von Vermeer, Rembrandt, Botticelli und Cranach zu verfremden. Mit Buntstift. Macht sie einfach "blurry" mit Kritzeleien. Nett gemeint. Ansonsten stellt er großformatige Aquarelle her. Fast hätte er mich mit dieser Aussage über die Wahl seines Mediums und Technik überzeugt: Kunst müsse niedrigschwellig sein: "Je einfacher es ist, Kunst zu machen, desto freier kann der Kopf sein."

Hat halt nur FAST überzeugt. Denn das Reduzieren ihrer anfänglich wirklich ansprechenden Techniken haben schon ganz andere versucht. Und mittlerweile scheint mir diese (geklonte) Aussage oftmals nur eine Erklärung für Unvermögen zu sein, eigene Ideen auch mit überzeugendem Handwerk auf den Untergrund zu bringen- bei zu vielen dieser Joungster sehe ich nichts handwerklich Relevantes im Portfolio. Aber bekanntlich darf über Kunst gestritten werden. Über Können nicht.

Es gibt allerdings in Bremen auch Galerien, die es aus Liebe zu dem tun, was ihre Passion ist: Kreationen, Können, Phantasie. Hier sticht Jörg Krumland und sein Callas e.V. für mich heraus. Er hat und kennt sehr viele nationale und internationale Künstler aus dem phantastischen Realismus, Symbolismus und surreal Art - er stellt immer großartige Gemeinschaftsausstellungen zusammen und kümmert sich mit Herzblut um seine Galerie. Er ist fernab jeglicher, sonst so weit verbreiteter Abgehobenheit und Eitelkeit. Herzlich, warm, aber trotzdem kritisch sucht er seine Exponate zusammen und spinnt Fäden zwischen Institutionen und Künstlern.

KünstlerIn

Nein, keine KünstlerIn

Alleine aus dem Grund, dass für mich der Name oder die Betitelung Künstler so verdreckt ist, nenne ich mich Bildgestalterin. Ich weigere mich, dieselbe Bezeichnung wie ein J.Meese, D. Hirst, J. Basqiat, J. Pollock zu tragen - denn deren (schlechter) Output und narzistisch, drogenverseuchtes Gehabe entsprechen nicht meinen Vorstellungen eines Künstlers, die für ihre Betrachter und ihr Publikum ein Vorbild und eine menschliche Bereicherung sein sollen. Das sind diese Exemplare wahrlich nicht. Klingt hart? Ist es auch - Verdorbendes wird nicht wohlschmeckend, in dem man Puderzucker draufgibt.

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