CMS oder HTML

was ist besser ?
CMS Pro & ContraHTML statisch Pro & Contra

CMS oder HTML statische Seite? Best Practice 2020

CMS oder HTML statische Seite? Es scheinen sich zwei Lager zu bilden: Die „Handcoder-Wizards“ gegen die „CMS-Gurus“. Wer hat nun recht? 
Klare Antwort: Keiner! Aber bringen wir ein wenig Licht ins Dunkel: 

Jeder Designer hat seine persönlichen Vorlieben – aber ein guter Designer kann beides und stellt seinem Kunden nicht nur die eine oder andere Variante vor. Zur guten Beratung müssen beide Optionen beleuchtet werden.

Das persönliche Gespräch ist ein MUST HAVE. Denn eines ist klar: nicht jeder Schuh passt jedem. Welches System also für die Homepage wählen?

Hier einmal CMS und „handcoding“ HTML im Vergleich:

Wordpress, Joomla und andere Content Management Systeme- CMS

CMS: WordPress Installationen  bedienen 35% des Webs ( Stand Februar 2020) 

CMS WordPress

Pro

  • Robuste, solide Architektur
  • Schnelle Bearbeitung/ Änderungen von Inhalten ohne Quelltextänderungen, Backend-Modifikationen
  • Mehrere Benutzer können am Projekt mit unterschiedlichen Rechten arbeiten = Arbeitslastverteilung 
  • Große Bandbreite an Plugins und Erweiterungen
  • Einfach Inhalte ändern – auch ohne Programmierkenntnisse
  • Automatisch skalierbar/ responsiv für alle Endgeräte und Browser
  • Komplexe Funktionalitäten können zu relativ geringen Kosten nachgerüstet werden ( Buchungssysteme/
  • Abrechnungssysteme, Terminkalender, E-Learning / Blende Learning Portale…

Contra

*für ungeübte PC-User

  • Erfordert immense Einarbeitung für Anfänger
  • Es gestaltet sich bei Unwissenheit problematisch,  die Optik zu erreichen- zum Beisplie Position eines Bildes, Überblendungen, Bildwechsler…
  • Erfordert fundierte Schnulung & nachhaltigen Mitarbeitereinsatz, um das Potential eines  CMS vollumfänglich zu nutzen
  • Höhere Einrichtungs-, Server-/Hosting- und (je nach Designer) Design-Entwicklungskosten
  • Häufige Sicherheitsupdates und damit einhergehende Wartungsarbeiten und -kosten

Ernsthafter Nachteil eines CMS- Faktencheck

 Ein CMS benötigt immer mehr Ressourcen vom Webspace und Technik, sowie höhere Serveranforderungen des Providers.

… aber:

Wenn eine Webseite früher oder später jedoch Datenbankanwendungen benötigt, wie zum Beispiel für einen Kundenpool, Buchungssysteme, etc… dann ist eine hohe Anforderung an den Server ebenso Voraussetzung

FÜR WEN EIGNET SICH EIN CMS?

  • wenn viele Seiten/Beiträge häufig aktualisiert werden (zum Beispiel bei Blogs/ Kunden-News – Termine)
  • Wenn man einen Benutzerpool anlegen möchte, der mit etwas PC Geschick die Webseite optisch pflegen möchte, ohne im HTML Code „herumfummeln“ zu müssen. (Und dabei einen kompletten Zusammenbruch der Seite provoziert, und der Designer dann wieder Feuer löschen muss…- Erfahrungswert meinerseits😉 )
  • wenn man eine Benutzerverwaltung, -berechtigung und -Zugriffs Steuerung benötigt
  • wenn man interaktiv Seiten- und Beitragserstellung, deren Genehmigungen realisieren, überwachen möchte
  • wenn Seiten mehrfach erstellt werden müssen ( z.B Sprachversionen – ob mit oder ohne Googlehilfe ( von der ich persönlich abrate- automatische Übersetzungen zeigen keine Professionalität! In meinem zweiten Leben bin ich auch Englisch Coach. Oder war es das erste?? Sei‘ s drum – gerne bereit!)
  • wenn Datenbanken und Unser-Verwaltung, z.B. Kundenlisten/ Mailing/ Newsletter realisiert werden sollen.
  • Wenn Portale mit sehr großen Teilekatalogen, Dokumentationsarchive, die häufig aktualisiert werden, Referenzmaterial oder Lern- und Übungsmaterial wie z. B. für eLearning Websites angelegt werden sollen
  • Wenn man einen Webshop und/oder einen Blog betreiben möchte

CMS – Contra-Argument : Schlechteres Ranking. Wahr oder falsch?

Statische Homepage – mit HTML, CSS, J-Query…

Ich gebe zu – bis vor einigen Jahren habe ich selber schwerst gegen die WordPress- Jünger und Joomla-Ritter gewettert. Meine Argumente waren wie die noch heute proklamierten Mythen der unflexiblen Designs – der schnelleren Ladezeiten, und mehr. 

Zwei der Mythen kläre ich hier unten auf – gerne gleich klicken.

Aber lassen wir es hier auf den Vergleich ankommen und stellen die Vor- und Nachteile dar:

Statsiche Website mit HTML, CSS, Javascript und einigen PHP Anwendungen

Gute Nachricht: Eine Kombination aus HTML statisch – CMS ist machbar!
Beispiel: Eine statsiche Landingpage und Datenbank-basierte Module als CMS im Wechsel.

Handcoding – HTML & Co

Pro

  • Um einiges schneller als ein CMS – selbst ohne Caching oder CDN*-Kosten.
  • Sicherer als ein CMS, weil Angriffsflächen wie Datenbanken und Serverskripte wegfallen
  • Eventuell preisgünstige Neugestaltung oder einzelner Seiten oder der ganzen Website- hier kommt es immer auf den Designer an
  •  

     

    *CDN= Conten Delivery Network – ein Verbund von Servern, die sich die Jobs des Verteilens der großen Webinhalte aufteilen.

Contra

  • Nicht geeignet für extrem umfangreiche Websites mit vielen Einzelseiten (ab 10 Unterseiten)
  • Nicht geeignet für komplexe Seiten: eCommerce- (Webshops), eLearning-, Blogs und Forenwebsites.
  • In reinem HTML/ CSS/ Java oder jQuery (oder auch mit PHP-Anteilen) geschrieben und erfordert daher extreme Programmierkenntnisse, wenn die Inhaltspflege nicht von einem Profi gemacht wird. PLUS: Die Garantie verfällt natürlich, sobald ein „Fremder“ an dem Code arbeitet.
  • Jede individuelle Anwendung muss extra programmiert werden.
  • Wartungsarbeiten müssen vorgenommen werden, da sich die Browsereigenschaften & Anforderungen regelmäßig ändern

Größter VORTEIL der statischen Seite – Faktencheck

Schnelleres Laden!

Natürlich ist die handgecodete Seite in der Performance schneller! Und somit wird sie besser gerankt! Vorerst!  Warum ist das so?

Die Inhalte können direkt  aus der HTML-Seite ausgelesen werden, und es müssen keine Datenbankabfragen stattfinden wie bei einem CMS. Das sieht  in etwa so im Vergleich aus:

Kurze Erläuterung:

Bei einer statischen Website mit HTML bekommt der Server, der anfragt, die Inhalte darzustellen, sofort die Antwort: Ja – hier!
Bei einem CMS landet die Serveranfrage erst in der Datenbank, in der die Inhalte hineingeschrieben sind. Die werden dann in ein Template  gebettet und ausgegeben. So verzögert sich die Darstellung der Inhalte zeitlich. Meist um ein paar hundertstel Sekunden bis hin zu 5 bis 9 Sekunden. Je nach Größe und Umfang der Anfrage.

Jetzt bleibt die Frage aber nur halb geklärt:

Ist das Ranking einer statischen HTML Seite tatsächlich IMMER besser?

HTML-CMS-Server Abfragen Vergleich- was lädt warum schneller
Wordpress CMS oder statsisches HTML? Was nun?

Mythen aus der Codingwelt

Oder: was (manche) Designer gerne behaupten

Zwei besonders häufige  Mythen , die  bei den Handcoding – Verfechtern, (von denen ich auch einer war) aufkommen:

Mythos #1: Bei CMS bist du designtechnisch ja immer eingesperrt – CMS Seiten sehen immer gleich aus!

STIMMT- VOLLKOMMEN RICHTIG

Wenn der Designer eben NUR das CMS bedienen kann und von Html/ CSS (der optischen  Auszeichungssprache) keine Ahnung hätte.

Dann empfiehlt es sich aber von Haus aus, dem Designer für sein Kommen zu danken und sich nach einem Neuen umzusehen.

Kleiner Tipp: Wenn ein Designer von „Html programmieren“ spricht, rate ich das gleiche Verfahren. HTML ist keine Programmiersprache.

Fazit:

Behauptet das dein Designer per se, CMS ließe sich nicht indivdualisieren, stehe auf und geh! Es ist besser für dich!

Mythos #2: Handgecodete HTML Seiten werden immer besser bei Google gerankt, weil sie ja schneller laden!

Ich liebe dieses Argument, weil es richtig …. war!

Vor etwa 10 Jahren vollständig – heute bedingt und jetzt- im August 2020, aktuell noch mehr an Wahrheitsgehalt verloren hat.

Google ändert gefühlt alle 5 Monate sein „Best Practice“ – sprich: wie sucht, sortiert und rankt Google. Welche Maßgaben gibt es.

Natürlich spiel die Ladezeit eine enorme Rolle- aber direkt, fast zeitgleich sortiert Google nach substanziellem Inhalt: den Stories. Content ist „wieder“ King.

Google ist bestrebt , sich qualitativ ab- und herauszuheben. Somit möchte Google fundierte, gut recherchierte Inhalte mit Links – intern/ extern. Sämtliche Kopien, reinste Plagiate & geklaute Inhalte straft Google ebenso auf Dauer.

Was bedeutet das? Richtig! Ein enormer Vorteil einer statischen Seite, nämlich die Statik, ist hier für Google ausgehebelt: Zu Anfang freut sich Google natürlich über die schnelle Performance und rankt die Seite eventuell schneller hoch als eine CMS-Seite.

Stellt Google allerdings durch seine Crawler fest, dass sich da so gar nichts inhaltlich tut, oder schlimmstenfalls sogar Inhalte stumpf abgekupfert wurden, bzw. nicht recherchiert oder gar in unpassender Sprache mit zuvielen „Boost-Words“ verfasst wurde, fällt die Gunst ziemlich schnell.

Fazit:

Dieses Argument wird mit zahlreichen Optimierungsoptionen und guten SEO Plugins ausgehebelt. Denn selbst wenn die Ladezeit höher als bei statischen Seiten ist, gibt es im SEO mehr Kriterien, eine Seite zu ranken als über die Ladezeit. Weitaus mehr!

Hier gibt es mal einen kleinen Überblick:

Famous last words

Ich habe hier bestenfalls etwas Verwirrung entknoten, die Hardliner der festgefahrenen Idiologie aber sicher nicht überzeugen können.

Eines bleibt gewiss: die stetige Veränderung des WWW. Dank Tim Berners Lee und seinen Mannen müssen wir entscheiden ob es sich als Büchse der Pandorra erweist, oder zum heiligen Gral der Technik, der internationalen Kommunikation und des gemeinsamen Wirtschaftens wächst. Ich bin für zweiteres und plädiere a) für Wohlwollen und b) für eine „0 und 1“- freie Zeit.

Daher: einen herzlichen Gruß an alle da draußen… ich werde jetzt mal genau da hingehen, mir den wundervollen Gesang der Vögel anhören, und mich freuen, dass die Hummeln und Bienen sich auf meinem Balkon wohlfühlen.

Wer hierzu noch einen Tipp hat, wie ich den kleinen Flügel-Gesellen im Winter was Gutes tun kann – bitte unbedingt melden!

 

Ute Bescht 

Künstlerin & Webdesign

Meine Leidenschaft streckt sich von Leinwand auf den Bildschirm.

ute bescht HTML header small

redbubble shop heart

Ute Bescht- Künstlerin & Webdesignerin aus Bremen - Individuelle Kunst für das Web mit CMS & Html

Bescht & Kunst

Die Klammern und die Leinwand. Das geht zusammen. Kunst unterliegt auch einer Logik- ebenso wie die phantastische Anordnung von 0 und 1. Und wer die Logik nicht sieht… macht nichts : Aber spüren wird man sie. 

Les lignes du chaos 2020 review

Les lignes du chaos Videos

Les Lignes Du Chaos #2

AUDREY

 

 

Les lignes du Chaos #3

Madonna ’s got swine (her lucky day)

 

Presse über meine Kunst

Donnerstag, 9. Juli 2020 –
Weser Kurier
STADTTEIL- KURIER

Die Krise künstlerisch verarbeiten

Ute Bescht und Irmgard Kaduk stellen noch bis Sonntag im Art15 aus

Von Magali Trautmann

Altstadt. Im ältesten Giebelhaus Bremens lebt und arbeitet ein „Schmelztiegel bunter Leute“, sagt Ute Bescht. Die Künstlerin muss es wissen, sie gehört schließlich dazu. Noch bis zum 12. Juli stellt sie hier, im Künstlerhaus Art15 im Schnoor, gemeinsam mit Kollegin Irmgard Kaduk ihre neuesten Werke aus. Kaduk ist auf Plastiken spezialisiert, Bescht auf Malerei und Zeichnung. Die Werke beider Künstlerinnen ergänzen sich in der Ausstellung, schwärmt Bescht, „die versteckten Botschaften in den Skulpturen von Kaduk passen perfekt zu meinen Bildern.“

art15 kuenstlerhaus aussenansciht

Tatsächlich wohnt den Rheingeistern der Bildhauerin Kaduk aus Köln etwas Geheimnisvolles inne. Jede ihrer feingliedrigen Figuren aus Keramik oder Ton verbindet sich auf einzigartige Weise mit der Form eines vorgefundenen Stück Treibholz. Vom einsamen Zweifler über den Schwimmer und den Narren bis zu „Covid“- die Posen der Skulpturen spiegeln vertraute Lebenssituationen sowie den Zeitgeist wieder und werfen doch viele Fragen auf: Wozu diese oder jene Haltung? Wie ist es dazu gekommen? Wohin wird sie führen? Und wird der Absprung gelingen?

Tatsächlich wohnt den Rheingeistern der Bildhauerin Kaduk aus Köln etwas Geheimnisvolles inne. Jede ihrer feingliedrigen Figuren aus Keramik oder Ton verbindet sich auf einzigartige Weise mit der Form eines vorgefundenen Stück Treibholz. Vom einsamen Zweifler über den Schwimmer und den Narren bis zu „Covid“- die Posen der Skulpturen spiegeln vertraute Lebenssituationen sowie den Zeitgeist wieder und werfen doch viele Fragen auf:

Wozu diese oder jene Haltung? Wie ist es dazu gekommen? Wohin wird sie führen? Und wird der Absprung gelingen?

wall leslignes window irmgard

Fragen, die auch Bescht sich stellt. In den vergangenen sechs Wochen sei es nur so aus ihr herausgesprudelt. In den sechs Werken ihrer neuen Reihe „Les linges du chaos“ verarbeite sie auf künstlerische Weise die Corona-Krise.

Denn „von der Schockstarre über die Verzweiflung bis zum renitenten Jetzt-muss-was-Passieren“ habe sie alle Phasen durchlebt. Die neuen Bilder dieser Ausstellung seien ihr Output: feine Strichzeichnungen wie aus einem Guss, sogenannten Scribblings*. Es sind Zeichnungen mit schwarzem Fineliner auf weißem Holzgrund, ergänzt um winzige Farbtupfer – rot wenn es sich um Frauen handelt, blau bei Männern. Von Nahem wirken die Zeichnungen wie wirre Kritzeleien; aus der Ferne ergeben sie ein stimmiges Ganzes. Bescht spricht von „Chaoslinien“ und sieht darin „den Weg hinaus“.

Dazu passt, dass manch eine Strichführung nicht mit dem Rahmen endet. An einigen Punkten schossen die Antworten auf Corona über ihr Ziel hinaus, findet Bescht, „es wurde mit den Ängsten der Leute gespielt“. Darum kehre sie zu Motiven zurück die Mut machen, zum Leben und Lachen aufrufen. „Dance!“ fordert etwa eines ihrer Scribblings. Ein Mann ist darauf auszumachen. Er streckt den Arm zum Tanzen auffordernd nach vorne, der Betrachterin entgegen. Dabei wirft er in einer wilden Geste mit weit aufgerissenem Mund den Kopf nach hinten. „Lasst euch nicht einkesseln“, kommentiert Bescht dieses Bild, „Tanzt! Lasst euch das Glück nicht verbieten!“

les lignes du chaos Dance ute bescht 2020

Erläuterung: Scribblings & Line Art / Lineart ist die Zeichentechnikk, durch Schraffuren und ungeordnete Linien, oftmals auch durch Fortführen einer einzelnen Linie ohne Absetzten des Malwerkzeuges ein Bild entstehen zu lassen. Momentane moderne Abwandlungen der „Line Art“ sind einfache Linen Werke, die durch ihre Einfachheit und Strichführung fast kindlich erscheinen, aber eine hohe Aussagekraft besitzen.

Auffordernd frech blickt auch eine Audrey Hepburn die Betrachter an, verträumt hält eine andere junge Frau einen Granatapfel hoch und Pop Ikone Madonna ein Schwein. „Madonna `s got swine. Her lucky night“, heißt dieses Scribbling. „Madonna steht stellvertretend für das enfant terrible“, so Ute Bescht, aber eben auch für die starke Frau. Frauen, Ikonen wie Unbekannte, sind ein auffallend häufig wiederkehrendes Motiv in Beschts Arbeiten. „Ich male Frauen nicht aufgrund der aktuellen Gender- Diskussion, sondern weil sei nach wie vor benachteiligt sind, auch hier bei uns“. Es sei ihr darum ein Anliegen, diesen Missstand in ihren Werken aufzugreifen.

audrey full

Hommage an die Punk-Ikone

 

Entsprechend empfangen werden die Besucher im weiß getünchten, arkadenförmigen Ausstellungsraum von einer strahlenden Vivienne Westwood mit roter Löwenmähne.

Die zentral aufgestellte, großformatige Arbeit aus dem Vorjahr sei Beschts Hommage an die Punk-Ikone und deren Fünf-Punkte-PlanSave the world“. Außerdem verstecke sich in dem Acryl-Gemälde ein kleiner Seitenhieb auf Trump, fügt die Künstlerin verschmitzt hinzu.

Vivienne Westwood - save the world

Ihre Scribblings ergänzt Bescht um große, fast monochrom wirkende Arbeiten. Den Gegensatz, aber zugleich stimmige Beiwerke bildet die abstrakte Reihe „Rouge“ und „Bleu“. „Thematisch bilden sie gesellschaftliche Einflüsse und Umgebungsvariablen zu den Individuen der „Lignes du chaos“-Serie“, sagt sie.

Diese abstrakten Arbeiten, mit ihren grob aufgetragenen Farbschichten bilden einen starken Kontrast zu den feinen, schwarz-weißen Zeichnungen. In diesen Werken habe ich mit Glanzbinder und Collage-Elementen gearbeitet sowie lichtreflektierende Elemente eingearbeitet. „Durch die transparenten Schichten entsteht je nach Lichteinfall eine facettenreiche Optik.“

Flirty- abstraktes Beiwerk-les-lignes-du-chaos

Die sehr unterschiedlichen Werke der beiden Künstlerinnen Bescht und Kaduk ergänzen sich nicht zuletzt aufgrund ihrer konträren Motive – widmet sich die eine von ihnen in ihren Skulpturen doch ausschließlich dem männlichen Geschlecht, während die andere die Frau zelebriert.

Dem weiblichen Geschlecht gewidmet ist denn auch die von März auf September verschobene „Lange Nacht der schönen Künste im Bremer Schnoor“. Unter dem Motto: „Die Welt, [fem.]- Bilder von Frauen“ organisieren Bescht und Künstlerkollegin Ruth E.E. Cordes erneut eine nächtliche Ausstellungstour im Schnoor. Neben den beiden Organisatorinnen nehmen weitere Künstler aus dem Künstlerhaus ART15 teil sowie aus dem Künstlerhaus Ausspann und dem neuen Art55 Kunstsalon in der Marterburg. Doch zuvor lohnt e sich in dieser Woche das aktuelle Werk von Bescht und Kaduk zu bestaunen. Der Output von Corona kann entsprechend der Hygiene- Vorschriften mit Voranmeldung und Abstand genossen werden. Dabei helfen mit jeweils anderthalb Meter Abstand auf den Boden geklebte Kunstzitate, wie das von Ad Reinhardt: „Kunst ist Kunst“ Alles andere ist alles andere.“

Dieser Text wurde übernommen von dem Pressebereicht 9 Juli im Weserkurier Stadtteilkurier Bremen Mitte , Seite 5, – Original verfasst von Magali Trautmann.

Die Fotos wurden nachträglich hinzugefügt.

Im Original Artikel ist ein Bild von Ute Bescht vor dem Audrey Hepburn Werk und ein seitlich aufgenommenes Foto des Vivienne Westwood Hauptwerk zu sehen – beide von Magali Trautmann fotografiert.

Öffnungszeiten:

(täglich von 11.00 bis 19.00Uhr)

Freitag: 11.00 bis 19.30 Uhr

Samstag:  11.00 bis 16.00 – 20.00 bis 22.00

Sonntag: 11.00 bis 17.30 

Der Pressebereicht kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

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