Les lignes du chaos

REVIEW Kunstausstellung Ute Bescht Juli 2020

DANKE

Werke der Kunstschau Abend Impressionen 

Presseartikel Weser Kurier

Premiere: 07 Juli bis 12 Juli

Ausstellung 2020

Die Welt ist anders, und das bleibt auch in der Kunst nicht spurlos. Mich und meine Werke hat „C“ verändert.

Das spiegelte sich in der Kunstausstellung Bremen „les lignes du chaos“ definitiv wieder.

Positiv! Weniger viel – weniger schnell – weniger unstet.

 

Les lignes du chaos - Kunstausstellung Ute Bescht 2020 - Review

Werke der Kunstausstellung „le lignes du chaos“

06 Juli 2020 bis 12 Juli 2020 im ART15 Künstlerhaus im Bremer Schnoor

AUDREY

Les lignes du chaos – #2

50 x 40 cm

Material 

Alle Werke der Serie ‚ Les lignes du chaos‘ werden auf lackiertem Holzboard mit Rahmen gefertigt. 

Sie sind schutzlackiert und mit Ei Tempera Farbelementen versehen.

Abstraktes

Den Gegensatz , aber zugleich stimmige Beiwerke bilden die Reihen der abstrakten Reihe „rouge“ und „blue“. Thematisch bilden sie gesellschaftliche Einflüsse und Umgebungs Variablen zu den Individuen der „les lignes du chaoes“ – Serie.

Links: „Tranquility“ – ( Ausschitt) | Originalgröße 80x100cm 

Rechts: „Tranquility (raspberry)“ – ( Ausschitt) | Originalgröße 40x120cm 

THE GIRL WITH POMEGRANATES

Les lignes du chaos – #1

50 x 70cm (verkauft) 

unten:

MADONNA  ‚S GOT SWINE

(her lucky night) 

Les lignes du chaos – #3

50 x 50cm

Der Anfang

SIE ist das Erstlingswerk der „les lignes du chaos“ – Werkserie. Beginnend tatsächlich auf dem Papier, bevor ich die Entscheidung traf, sie auf ein Malboard zu bannen.

Dreamland & Dance

Les lignes du chaos – #4 unten & #5 rechts

 

50 x 50 cm

Beiwerke abstrakt:

„You, my island“ ( 40 x 120 x 7.5cm / verkauft)

u.l. „Hillside“ (40x40cm) | u.r. Detail „You, my island“ 

The hidden figure of a lady rabbit

Acryl & Tempera auf Leinwand

80x80cm

The hidden figure of a lady rabbit

Dieser Titel erschließt sich nicht sofort – und er sit tatsächlich auch erst mit „Zeugen“ vollendet. 

Warum das so ist? Das erfährt man in meiner Ausstellung vom 7 – 12 Juli im Bremer Schnoor. Im Künslterhaus Bremen ART15

Abstraktes

Zusammen mit den „Les lignes du chaos“ eine stimmige Hängung. 

Links & Rechts : „Flirty“ – ( Ausschitte) | Originalgröße 80x120cm (7.5 cam Leinwandstärke)

 

In diesen Werken habe ich mit Glanzbinder & Collagenelementen gearbeitet, sowe lichtfreflektierende Elemente eingesetzt. Duch die transparenten Schichten entsteht je nach Lichteinfall eine facettenreiche Optik.

„Flirty“ kennzeichnet den Beginn einer Beziehung, voller Leidenschaft und blind für Verstand & Ratio. Gut so!! Wir brauchen mehr davon…

Werdegang

Der Untergrund wird versiegelt und geweißt. Auf die Bleistift Vorzeichnung, die aus reinen Schraffierungen besteht wird nochmals übergeweißt.

Dann wird im Scribbling-Verfahren das Werk fertiggestellt.

Ich verwende außerdem die klassische Linien & Kreuz Schraffur und setze zum Schluss Farbakzente.

Schließlich wird das Werk in mehreren Schichten klar lackiert.

Les lignes du chaos #6″Tranquil“

 

Oben von rechts nach links:

Chaotic Tenderness of my creative childhood – Register 1 | 100 x 100 x5cm | 2020

Die Welt, [fem.] |  40 x40 x5cm | 2020
dieses Werk ist die Leitfigur der diesjährigen „Nacht der schönen Künste im Bremer Schnoor“ 

Chaotic Tenderness of my creative childhood – Register 2 | 40 x 40 x5 cm

My personal Westwood

Triptichon – Hauptwerk Vivienne Westwood Pop Art Portrait. Mit Acrylmalerei und Aquarell-Unterspritzung (Spezialtechnik aus meiner Hand) wurde dieses Werk mit zwei Beiwerken (unten) gefertigt.  Sie tragen Auszüge aus meinem Manifest der Kunst.

 

Diese Reihe war Teil der „WESTWOOD SHOW“ 2019

Beiwerke:
links 30 x 30 x 5 cm

rechts: 40 x 40 x 5 cm

 

Lilian | 120 x 50 cm

Decollage: Plastiken Elemente mit Marmormehl – Sumi-E- Pinseltechnik für die Figur.

 

“ M“ for Majestic

140 x 180 x 5 cm

Zeilen zu „Majestic“ Ute Bescht Januar 2020:

Majestätisch | Majestic | Majestueux | Majestuoso

A Poem for  a Stag

 

Mattes Licht, in das Kronen ragen,

auf gebogenen Stämmen,

Dunst ist wie langes Haar,

durch die sie mit den Blättern kämmen

Milchig fahl ein rosa gelb, hüllt eine Decke diese Welt

Sanft wiegt ein Hauch das Blatt umher,

nachdem der Tropfen fällt

 

Davor war es ein kurzes Zittern, das Bild der Kuppel wabert leicht

Moosgedämpft das Äste-knacken, als er am Farn vorüberstreicht.

Schon immer fällt der Morgentau, ein Weltenspiegel, der zerbricht,

Bevor er wieder aufersteht, in seinem sanft scheuen Augenlicht.

 

Er weiß nichts von all dem um ihn, wie alles um ihn brennt und klagt

Spürt weder Hass, noch Neid, noch Gier, im Gang in seinen neuen Tag

Er kennt das Wort nicht: „majestätisch“ – romantisch einen Namen geben

Für all das, was wir gerne wären, zu dem sich alle starr erheben

 

Er ahnt nicht, dass er bald zerbricht, wie eben dieser Morgentau

Die Schritte machen sich davon, am Himmel schimmert zartes Blau.

Die Welt, sie wird sich weiterdrehen, auch wenn er morgen fehlt.

doch dann ist „majestätisch“ leerer, wenn man das Wort erwählt.

 

© Ute Bescht | Jänner 2020

 

Kunstausstellung Les lignes du chaos: M for Majestic- detail

Matt light into which crowns protrude, logs bent in sight.

Misty haze like long hair, through which they comb with their leaves

Milky pale pink yellowish, a blanket covering this world

A gentle breeze swings the leaf around, resuming after fallen drop.

 

Before that – a short tremor, the image of the dome wavers slightly

Damp moss mutes the branches cracking HE he passes the fern.

The morning dew has always fallen, the worlds mirror shattering gently

Before it rises again, in HIS warm, yet shy eyesight.

 

Little does HE know of all that around him, the burning lamenting all over

Neither feels  hate, nor envy, nor greed whilst passaging into HIS new day

Less does HE know  „majestic“ – a name given so romantically to something we barely know.

For all that we strive to be, to which humankind rigidly rises.

 

Little does he know about HIS soon break, like the morning dew.

His careful footsteps disappear, gentle blue hues the sky.

The world will still be turning, even though he might be painfully missed by the other day.

For then „majestic“ is yet another word that lacks a meaning so much more.

 

A poem to the stag – © Ute Bescht 2020

 

Kunstausstellung Les lignes du chaos: M for Majestic
Donnerstag, 9. Juli 2020 –
Weser Kurier
STADTTEIL- KURIER

Die Krise künstlerisch verarbeiten

Ute Bescht und Irmgard Kaduk stellen noch bis Sonntag im Art15 aus

Von Magali Trautmann

Altstadt. Im ältesten Giebelhaus Bremens lebt und arbeitet ein „Schmelztiegel bunter Leute“, sagt Ute Bescht. Die Künstlerin muss es wissen, sie gehört schließlich dazu. Noch bis zum 12. Juli stellt sie hier, im Künstlerhaus Art15 im Schnoor, gemeinsam mit Kollegin Irmgard Kaduk ihre neuesten Werke aus. Kaduk ist auf Plastiken spezialisiert, Bescht auf Malerei und Zeichnung. Die Werke beider Künstlerinnen ergänzen sich in der Ausstellung, schwärmt Bescht, „die versteckten Botschaften in den Skulpturen von Kaduk passen perfekt zu meinen Bildern.“

ART15 Künstlerhaus im Bremer Schnoor- Künstlergemeinschaft im historischen Viertel Bremens - der Montmartre der Altstadt

ART15 Künstlerhaus im Bremer Schnoor– Künstlergemeinschaft im historischen Viertel Bremens – der Montmartre der Altstadt Bremens

Tatsächlich wohnt den Rheingeistern der Bildhauerin Kaduk aus Köln etwas Geheimnisvolles inne. Jede ihrer feingliedrigen Figuren aus Keramik oder Ton verbindet sich auf einzigartige Weise mit der Form eines vorgefundenen Stück Treibholz. Vom einsamen Zweifler über den Schwimmer und den Narren bis zu „Covid“- die Posen der Skulpturen spiegeln vertraute Lebenssituationen sowie den Zeitgeist wieder und werfen doch viele Fragen auf: Wozu diese oder jene Haltung? Wie ist es dazu gekommen? Wohin wird sie führen? Und wird der Absprung gelingen?

Tatsächlich wohnt den Rheingeistern der Bildhauerin Kaduk aus Köln etwas Geheimnisvolles inne. Jede ihrer feingliedrigen Figuren aus Keramik oder Ton verbindet sich auf einzigartige Weise mit der Form eines vorgefundenen Stück Treibholz. Vom einsamen Zweifler über den Schwimmer und den Narren bis zu „Covid“- die Posen der Skulpturen spiegeln vertraute Lebenssituationen sowie den Zeitgeist wieder und werfen doch viele Fragen auf:

Wozu diese oder jene Haltung? Wie ist es dazu gekommen? Wohin wird sie führen? Und wird der Absprung gelingen?

wall leslignes window irmgard

Fragen, die auch Bescht sich stellt. In den vergangenen sechs Wochen sei es nur so aus ihr herausgesprudelt. In den sechs Werken ihrer neuen Reihe „Les linges du chaos“ verarbeite sie auf künstlerische Weise die Corona-Krise.

Denn „von der Schockstarre über die Verzweiflung bis zum renitenten Jetzt-muss-was-Passieren“ habe sie alle Phasen durchlebt. Die neuen Bilder dieser Ausstellung seien ihr Output: feine Strichzeichnungen wie aus einem Guss, sogenannten Scribblings*. Es sind Zeichnungen mit schwarzem Fineliner auf weißem Holzgrund, ergänzt um winzige Farbtupfer – rot wenn es sich um Frauen handelt, blau bei Männern. Von Nahem wirken die Zeichnungen wie wirre Kritzeleien; aus der Ferne ergeben sie ein stimmiges Ganzes. Bescht spricht von „Chaoslinien“ und sieht darin „den Weg hinaus“.

Dazu passt, dass manch eine Strichführung nicht mit dem Rahmen endet. An einigen Punkten schossen die Antworten auf Corona über ihr Ziel hinaus, findet Bescht, „es wurde mit den Ängsten der Leute gespielt“. Darum kehre sie zu Motiven zurück die Mut machen, zum Leben und Lachen aufrufen. „Dance!“ fordert etwa eines ihrer Scribblings. Ein Mann ist darauf auszumachen. Er streckt den Arm zum Tanzen auffordernd nach vorne, der Betrachterin entgegen. Dabei wirft er in einer wilden Geste mit weit aufgerissenem Mund den Kopf nach hinten. „Lasst euch nicht einkesseln“, kommentiert Bescht dieses Bild, „Tanzt! Lasst euch das Glück nicht verbieten!“

les lignes du chaos Dance ute bescht 2020

Erläuterung: Scribblings & Line Art / Lineart ist die Zeichentechnikk, durch Schraffuren und ungeordnete Linien, oftmals auch durch Fortführen einer einzelnen Linie ohne Absetzten des Malwerkzeuges ein Bild entstehen zu lassen. Momentane moderne Abwandlungen der „Line Art“ sind einfache Linen Werke, die durch ihre Einfachheit und Strichführung fast kindlich erscheinen, aber eine hohe Aussagekraft besitzen.

Auffordernd frech blickt auch eine Audrey Hepburn die Betrachter an, verträumt hält eine andere junge Frau einen Granatapfel hoch und Pop Ikone Madonna ein Schwein. „Madonna `s got swine. Her lucky night“, heißt dieses Scribbling. „Madonna steht stellvertretend für das enfant terrible“, so Ute Bescht, aber eben auch für die starke Frau. Frauen, Ikonen wie Unbekannte, sind ein auffallend häufig wiederkehrendes Motiv in Beschts Arbeiten. „Ich male Frauen nicht aufgrund der aktuellen Gender- Diskussion, sondern weil sei nach wie vor benachteiligt sind, auch hier bei uns“. Es sei ihr darum ein Anliegen, diesen Missstand in ihren Werken aufzugreifen.

audrey full

Hommage an die Punk-Ikone

 

Entsprechend empfangen werden die Besucher im weiß getünchten, arkadenförmigen Ausstellungsraum von einer strahlenden Vivienne Westwood mit roter Löwenmähne.

Die zentral aufgestellte, großformatige Arbeit aus dem Vorjahr sei Beschts Hommage an die Punk-Ikone und deren Fünf-Punkte-PlanSave the world“. Außerdem verstecke sich in dem Acryl-Gemälde ein kleiner Seitenhieb auf Trump, fügt die Künstlerin verschmitzt hinzu.

Vivienne Westwood - save the world

Ihre Scribblings ergänzt Bescht um große, fast monochrom wirkende Arbeiten. Den Gegensatz, aber zugleich stimmige Beiwerke bildet die abstrakte Reihe „Rouge“ und „Bleu“. „Thematisch bilden sie gesellschaftliche Einflüsse und Umgebungsvariablen zu den Individuen der „Lignes du chaos“-Serie“, sagt sie.

Diese abstrakten Arbeiten, mit ihren grob aufgetragenen Farbschichten bilden einen starken Kontrast zu den feinen, schwarz-weißen Zeichnungen. In diesen Werken habe ich mit Glanzbinder und Collage-Elementen gearbeitet sowie lichtreflektierende Elemente eingearbeitet. „Durch die transparenten Schichten entsteht je nach Lichteinfall eine facettenreiche Optik.“

Flirty- abstraktes Beiwerk-les-lignes-du-chaos

Die sehr unterschiedlichen Werke der beiden Künstlerinnen Bescht und Kaduk ergänzen sich nicht zuletzt aufgrund ihrer konträren Motive – widmet sich die eine von ihnen in ihren Skulpturen doch ausschließlich dem männlichen Geschlecht, während die andere die Frau zelebriert.

Dem weiblichen Geschlecht gewidmet ist denn auch die von März auf September verschobene „Lange Nacht der schönen Künste im Bremer Schnoor“. Unter dem Motto: „Die Welt, [fem.]- Bilder von Frauen“ organisieren Bescht und Künstlerkollegin Ruth E.E. Cordes erneut eine nächtliche Ausstellungstour im Schnoor. Neben den beiden Organisatorinnen nehmen weitere Künstler aus dem Künstlerhaus ART15 teil sowie aus dem Künstlerhaus Ausspann und dem neuen Art55 Kunstsalon in der Marterburg. Doch zuvor lohnt e sich in dieser Woche das aktuelle Werk von Bescht und Kaduk zu bestaunen. Der Output von Corona kann entsprechend der Hygiene- Vorschriften mit Voranmeldung und Abstand genossen werden. Dabei helfen mit jeweils anderthalb Meter Abstand auf den Boden geklebte Kunstzitate, wie das von Ad Reinhardt: „Kunst ist Kunst“ Alles andere ist alles andere.“

Dieser Text wurde übernommen von dem Pressebereicht 9 Juli im Weserkurier Stadtteilkurier Bremen Mitte , Seite 5, – Original verfasst von Magali Trautmann.

Die Fotos wurden nachträglich hinzugefügt.

Im Original Artikel ist ein Bild von Ute Bescht vor dem Audrey Hepburn Werk und ein seitlich aufgenommenes Foto des Vivienne Westwood Hauptwerk zu sehen – beide von Magali Trautmann fotografiert.

Öffnungszeiten:

(täglich von 11.00 bis 19.00Uhr)

Freitag: 11.00 bis 19.30 Uhr

Samstag:  11.00 bis 16.00 – 20.00 bis 22.00

Sonntag: 11.00 bis 17.30 

Der Pressebereicht kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

Impressionen der Kunstausstellung „les lignes du chaos“ 2020

les lignes du chaos Kunstausstellung: Ute Bescht - Familie Kaduk

Wir sagen DANKE: Ute Bescht  | Karl-Heinz Kaduk & Irmgard Kaduk

les lignes du chaos Kunstausstellung: Ute Bescht - Sandra Reichel & Heike Fischer

„Majestic“ hat es ihnen angetan- zwei Seelen verbanden sich mit dem Werk. Sandra Reichel und Heike Fischer – die beiden Frauen mit der Passion für Menschen, die sie zum Beruf gemacht haben!

les lignes du chaos Kunstausstellung: Meine Liebe mit Leidenschaft des Gesangs

Musiker unter sich: Die Situation ist kulturfeindlich – da sind Zusammenschlüsse im Wort unersetzlich!
Sängerin Larissa Schröder mit Sänger Matthias Henke- MUSIKER unter sich

les lignes du chaos Kunstausstellung: Werkerläuterung "Samuels Matrix reloaded"

Matrix – Samuel reloaded… und warum mein „Orpheus “ aus Matrix keine Pillen sondern Kekse verteilt… Ute und Andreas Eikenroth-Frerichs & Iris Rumey – Frfr. von Eberstein hören und grinsen…

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Larissa Schröder und Bettina Fischer - Ruth E.E. Cordes und ich genießen!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Larissa Schröder und Bettina Fischer – Ruth E.E. Cordes und ich genießen!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Irmgard Kaduk, Bildhauerin, Skulpturen, mit Seele und Verstand- wie sie!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Irmgard Kaduk, Bildhauerin, Skulpturen, mit Seele und Verstand- wie sie! Mit ihr auszustellen war ebenso ein Genuss! Und… wir fahren zusammen nach Sylt! In die Galerie am Meer.

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Gäste genießen MEZE by Evrim Deliplates

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Gäste genießen MEZE by Evrim Deliplates. Leckere Kleinigkeiten liebevoll arrangiert.

Kunstausstellung Les lignes du chaos: Impression der Hauptwand

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé –  Impression der Hauptwand mit abstrakten Werken , Line Art & den Rheingeistern. Werke: Tranquil/ You, my island (verkauft) / Dreamland / Relationship.

Kunstausstellung Les lignes du chaos: Impression des entrée séparée

Kunstausstellung Les lignes du chaos: Impression des entrée séparée. Werke ( von links nach rechts) 
Girl with pomegranates (verkauft) / Tranquility #2 (verkauft) / Hillside/ Madonna  ´s got swine/ Tranquility #1/ The hidden figure of a lady rabbit/ Skulptur: Tanz auf dem Nagelbrett

les lignes du chaos Kunstausstellung: Ute Bescht - & liebe fast Verwandte

Hereingeschneit & doch erkannt – lieben Dank an Martina und Thomas – Throwback & neue Lieben!!

les lignes du chaos Kunstausstellung: Sing at me!

And yes – we will… sing it all out!! Larissa Schröder und Pianistin Bettina Fischer geben ein ganz persönliches Highlight im Stakkato

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Larissa Schröder und Bettina Fischer mit ihrem neuesten Song

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Larissa Schröder und Bettina Fischer mit ihrem neuesten Song

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Larissa Schröder und Bettina Fischer und das Eichhörnchengesicht

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Larissa Schröder und Bettina Fischer und der Moment, als ich merke, dass ich denselben Blick drauf habe wie meine gemalten Eichhörnchen…

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Ruth E.E. Cordes- Laudatio mit Lacher

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Ruth E.E. Cordes- Laudatio mit Lacher

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Gäste genießen MEZE by Evrim Deliplates

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Ruth E.E. Cordes- Iris Rumey, Freifrau von Eberstein. Zwei Herz(ens)- Frauen, die an diesem Abend zusammen gefunden haben!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Iris Rumey- Frfr. von Eberstein. Eine weitere starke Frau!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Iris Rumey- Frfr. von Eberstein. Eine weitere starke Frau, die sich in einer männerdominierten Branche mehr als behauptet! Aber für mich ist sie einfach nur ein wundervoller Mensch! 

Kunstausstellung Les lignes du chaos: Impression der Hauptwand

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé -Impression der Ausstellung: Werk vorne: Flirty ( 80 x 120 x7.5cm) 

les lignes du chaos Kunstausstellung: Ute Bescht & Selfietime vor Kunstwerk "M for Majestic"

Selfietime… mit Support. Lachende Gesichter und Kunst- diese Abende können nur gelingen! Familie Fischer und Familie Reichel… na klar- vor „M“ wie Majestic.

les lignes du chaos Kunstausstellung: Sorting the sound - Latissa Schröder mit Running order

Genauste Auswahl für den Abend: Pointiert & treffsichere Töne – muskalisch als auch stimmungsgeladen! Larissa Schröder – Sängerin von Chanson bis Oper!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Larissa Schröder und Bettina Fischer und berauschend lauschende Gäste

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Larissa Schröder und Bettina Fischer und berauschend lauschende Gäste

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Ruth E.E. Cordes mit einer phantastischen Laudatio

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Ruth E.E. Cordes mit einer akribisch recherchierten und warmherzigen Laudatio, die den Abend nicht besser hätte einfangen können.

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - meine lieben Gäste genießen - kunst und Leckereien

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – meine lieben Gäste genießen – Kunst und Leckereien. Und ich durfte diesen Abend mit ihnen genießen!

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé - Ute Bescht, Larissa Schröder, Bettina Fischer

Les lignes du chaos Kunstausstellung Apogeé – Larissa Schröder, Bettina Fischer, diese beiden Herzdamen haben mir und uns mit ihrem Können, Charme und ihrer liebevollen Spritzigkeit einen ganz besonderen Abend beschert.

Kunstausstellung Les lignes du chaos: Impression der Creative Wand

Kunstausstellung Les lignes du chaos: Impression der Creative Wand. Werke : Chaotic  tenderness of my creative childhood- Register 1 & 2 mit Irmgard Kaduk Skulptur: Hilferuf

Larissa Schröder & Bettina Fischer:

„Geh `ran, Schatz!“ – LIVE Performance a capella im ART15 Künstlerhaus.

LAUDATIO VON RUTH E.E.CORDES

Künstlerin des Studio Ruth E.E.Cordes in der Marterburg 7a, Organisatorin & Pressesprecherin der „Nacht der schönen Künste im Bremer Schnoor“

 

 

Herzlich Willkommen auch von mir, liebe Gäste.

Ich schicke den beiden Musikerinnen auch nochmal ein Dankeschön hinterher für den stimmungsvollen Einstieg in den Abend.

Ein weiteres Dankeschön möchte ich direkt den beiden Künstlerinnen Ute Bescht und Irmgard Kaduk aussprechen, für ihre Kunst. Es ist eine wirklich eine wunderbare Ausstellung geworden. Alle Exponate, die Hängung, das Zusammenspiel – wirklich gelungen. Schön auch die Stimmung hier im historisch bedeutsamen Haus der ART15.

Ich denke da an die auf 1402 datierte Fassade des ehemaligen Brasilhauses. Wir befinden uns somit in dem zweitältesten Gebäude des Schnoors.
Der Weg hierher macht schon etwas mit uns. Das Gehen über Kopfsteinpflaster, das Zusammenrücken in den engen Gassen, nimmt uns raus aus unserem Alltag und sensibilisiert uns für etwas Anderes, wofür viele üblicherweise mehr unbewußt als gezielt Aufmerksamkeit haben, was es somit immer zu etwas Besonderem macht: die Kunst.

Und nochmal etwas besonderer wird es in dieser angenehmen Atmosphäre einer Apogée – ein Höhepunkt der Ausstellungzeit.  Eine gelungene Idee, liebe Ute. Du hast somit unseren Anspruch an die Kunst hier im Schnoor noch einmal mehr deutlich gemacht. Dafür möchte ich Dir danken. Weil wir anderen werden uns daran orientieren.

Ruth E.E. Cordes - Studio Ruth E.E. Cordes Marterburg 7a

Ein paar Worte vorweg, für alle, die vielleicht zum ersten Mal hier sind. Die ART15 ist eine Produzentengalerie. Es handelt sich also nicht um eine Gemeinschaftsausstellung – für die sich zwei KünstlerInnen thematisch gemeinsam vorbereiten. Somit werde ich das Werk der Künstlerinnen nacheinander vorstellen und ihnen meine Gedanken dazu preis geben.

Das das hier so wunderbar harmoniert und sich ergänzt ist allein der Professionalität der Arbeiten geschuldet und Utes feinem Händchen beim Aufbau. Die ART15 erlebt mit dieser Ausstellung ebenfalls einen Höhepunkt. Das möchte ich behaupten, ohne die vorangegangenen Veranstaltungen diskreditieren zu wollen. Die Kunst, die hier gezeigt wird, kann unter die Haut gehen – wenn WIR es zu lassen. Und ich möchte von Herzen darum bitten, lassen wir es zu: Es macht uns alle etwas weicher, etwas bewußter und das kann diese unsere Welt, unsere Erde, unser Planet sehr gut gebrauchen.

IRMGARD KADUK – Rheingeister – Plastiken aus Keramik und Treibholz.

Normalerweise suche ich mir 3-4 Exponate des Künstlers aus, um einen Überblick zu geben, oder mir selber zu verschaffen. Das ist hier kaum möglich. Nicht wegen eines fehlenden Durchblicks meinerseits, sonders weil es mir schwerfällt, mich bei Irmgards Arbeiten auf 3-4 Werke zu beschränken.
Also: Sie sehen hier 11 Werke der Künstlerin Kaduk aus Leichlingen im Rheinland, die überwiegend Treibholz vom Rheinufer mit Keramik ergänzt. Vorweg: Irmgard Kaduk ist keine akademische Künstlerin, sondern Autodidaktin. Und, sie ist erst seit 2015 künstlerisch tätig – Sie hat tatsächlich nie einen Kurs besucht. Um so beeindruckender ist die Professionalität ihrer Arbeit und die DURCHGÄNGIGE prägnante Skulpturensprache. Das Rheinholz-Fundholz wird in seiner ursprünglichen Form verwendet. Natürlich gereinigt. Manch ein Stück ist allerdings dem Zerfall näher als einer großen Zukunft als Kunstgut. Diese Hölzer konserviert Irmgard Kaduk aufwendig, je nachdem, wie der Schaden ist und die angedachte Verwendung es erlaubt, z.B. mit Kunstharz.

Irmgard Kaduk macht nicht Greifbares sichtbar. Sie gibt Gedanken, Gefühlen, Zwischenmenschlichem ein Gesicht und definitiv eine Haltung. Ich habe mich besonders gefreut über den individuellen Ausdruck und die Kontinuität in den Werken. Da denkt man nicht, dass das ohne Schliff von außen möglich sein kann. Sie arbeitet aus dem Bauch heraus, sagt sie mir fast schüchtern und auf Nachfrage. „Ich strenge mich dabei nicht an, das passiert!“

Skulptur und Titel sind nicht ohne einander denkbar. Womit ich nicht sagen möchte, dass man die Bildhauer-Arbeit nicht auch ohne Titel wirken lassen kann, aber er ist verstärkend. Er lässt keine Flucht zu. So können Arbeiten wie „Heimatlos“, oder „Hilferuf“, „Macht und Ohnmacht“. Für den Betrachter ganz persönliche Erlebnisse widerspiegeln. Aber ebenso ist eine politische Deutung, oder eine gesellschaftskritische denkbar. Und der Gesichtsausdruck ist immer so, als wolle er den Betrachter fragen: Und? Du? Was machst Du jetzt mit dem Wissen?

Irmgard Kaduk Skulptur: Das Geheimnis

Irmgard Kaduk: Das Geheimnis – Keramik auf Treibholz.

 

Irmgard Kaduk lässt nicht alle Fragen offen. Ihre Skulptur „Gegensätze im Dialog“ macht vor, wie schwierige Begebenheiten oder eine ernste Krise gelöst werden können: Mit Kommunikation. Und wenn das nicht hilft, vielleicht mit einem „Tanz auf dem Nagelbrett“.

Zum aktuellen Thema – Corona – hat sie im hintersten Raum die Figur Covid-19 aufgebaut. Wahrscheinlich nicht zufällig erinnert uns die Figur, die sie in fast schwindelnder, nicht zu erreichen scheinender Höhe auf ein sehr verzweigtes Gerüst aus Holz platziert an ….. Na? …..an Gollum – der Mutierte aus „Herr der Ringe“, der seine schlechten Eigenschaften nach außen trägt und andere beißt oder tötet. ….. Meine Gedanken dazu!

Irmgard Kaduk lässt nicht alle Fragen offen. Ihre Skulptur „Gegensätze im Dialog“ macht vor, wie schwierige Begebenheiten oder eine ernste Krise gelöst werden können: Mit Kommunikation. Und wenn das nicht hilft, vielleicht mit einem „Tanz auf dem Nagelbrett“.

Zum aktuellen Thema – Corona – hat sie im hintersten Raum die Figur Covid-19 aufgebaut. Wahrscheinlich nicht zufällig erinnert uns die Figur, die sie in fast schwindelnder, nicht zu erreichen scheinender Höhe auf ein sehr verzweigtes Gerüst aus Holz platziert an ….. Na? …..an Gollum – der Mutierte aus „Herr der Ringe“, der seine schlechten Eigenschaften nach außen trägt und andere beißt oder tötet. ….. Meine Gedanken dazu!

Irmgard Kaduk: COVID 19 - Keramik auf Treibholz- Hintergrund: "M" for Majestic, Kunstwerk Ute Bescht

Irmgard Kaduk: COVID 19 – Keramik auf Treibholz- Hintergrund: „M“ for Majestic, Kunstwerk Ute Bescht

Und hier möchte ich zu Ute Bescht überleiten.
Die Corona-Krise! Sie wurde auch zur Bescht-Krise. Sie hat Utes künstlerisches Leben in voller Fahrt ausgebremst! Die Nacht der schönen Künste stand kurz bevor, alle Investitionen waren getätigt, alles Nötige organisiert, viel Zeit war wieder in dieses Projekt geflossen. Und dann….nichts! Keine Ausstellung, kein Fest, keine Galerie-Öffnung, keine Verkäufe. Dramatisch wurde es, als klar wurde, – wie bei so so vielen anderen freien bildenden Künstlern auch – dass auch die diversen Nebeneinkünfte wegfallen, weil Schulungen nicht mehr standfinden. Etcpp. Das Einkommen, dass es uns überhaupt ermöglicht, künstlerisch in diesem Umfang tätig zu sein.

„Ich kann mich solchen Situationen nicht fügen!“ betont Ute und nach wochenlangem „blinden Aktionismus“ – wie sie selber sagt, also nächtelanges Befüttern von Verkaufsportalen– und was sie persönlich auch als Trotzreaktion erkennt, kommt der Tag, der sie auf sich selbst zurückwirft und sie sich ihrer existentiellen Situation stellen muß.

Es wäre nicht „die Bescht“ wenn sie in dieser Zeit untätig bliebe. Um ihrer starken Sehnsucht nach Leichtigkeit, Ballast loszuwerden, bietet sie Werke gegen Gebot auf „Social Media“ an. Dass hatte schon eine gewisse Dramatik. Aber nochmal: Es wäre nicht Ute Bescht, wenn sie nun den Kopf in den Sand gesteckt hätte. Und sie hat sich nicht geschont in dieser Zeit. Sie überdenkt nicht nur ihr handwerkliches Tun und Wirken und zurückliegende Werke, sie stellt gleich alles in Frage: Die Auswirkungen der Krise auf unser aller Leben, psychologisch, philosophisch, global.

Ute Bescht Kunstwerk: Chaotic Tenderness of my creative childhood - Register 1

Das erste was wir auf Facebook dann von ihr sehen ist das berührende Bild „Creativity in childhood“ – der Wunsch nach einfachen Lösungen und das von allem die Ruhe und die Verlangsamung bleiben möge.

Was ist also Kunst, fragt sie sich.
Das Innere nach Außen tragen! Mehr in sich hinein horchen. Was geht, was will, was muss RAUS!

Ich bin jetzt bewusst ein wenig dramatisch geworden. Im gesprochen Wort wirkt es dann auch nochmal stärker überzeichnet, als geschrieben. Aber tatsächlich sind diese Phasen, in denen man sich als Künstlerin neu erfindet, per se vergleichbar mit einem kraftraubenden Ringen. Oder vergleichbar vielleicht mit Schwangerschaft und Geburt. Und in Zeiten von Krisen unter erschwerten Bedingungen.

Das ist dann so eine Phase, aus der heraus eine eigentlich immer formgebende Zeichnerin, eine Super-Realistin, wie ich Ute bisher verstanden habe, beginnt zu abstrahieren. Und so sehen wir hier eine Reihe von neuen Arbeiten, in denen Ute erstmalig abstrakt wird. Nicht informell, sie behält sich Inhaltliches vor. Das erkennt man auch daran, dass Bild und Titel die Abstraktion zusammenbringt.
Besonders möchte ich sie darauf aufmerksam machen, dass zwei Arbeiten, die nicht zusammen hängen, eigentlich als Diptychon zu bewerten sind. Das ist zum einen Flirty und zum anderen Relationship.
Utes Bilder werden optisch und haptisch in ihrer Reduktion zu einem Erlebnis. Und für den Betrachter zu einer Reise zu sich selbst.

Und nochmal: Es wäre nicht Ute Bescht, wenn das jetzt das Finale wäre. Wenn das nun der einzige Erzählstrang ihrer künstlerischen Weiterentwicklung wäre. Parallel entdeckt sie für sich das Scribbling neu und kreiert somit eine weitere Bilderreihe, die hier namensgebend für Utes Anteil der Gemeinschaftspräsentation ist:

overlay vid madonna

Les lignes du chaos
Die Linien des Chaos

Ich sprach von blindem Aktionismus. Etwas, was bei Künstlern eben eigentlich nicht funktioniert. Sie gehen sehend durch die Krise, durch das Chaos. Eine Form der Überreizung der Sinne, die sich hier so wundervoll in den neuen Scribbling-Werken entläd. Und – wie ich finde – eine absoluter Höhepunkt ihrer künstlerischen Findung darstellt.

Und nun ein letztes Mal: Es wäre nicht die Bescht, wenn hier das Maß an Komplexität erreicht wäre. Nein! Ute kombiniert ihre Abstraktionen mit ihren chaotischen Linien und schafft damit auch – beabsichtigt oder nicht , einen ihr Gesamtwerk überspannenden Bogen. Sehr schön dargestellt im Katalog, der der Ausstellung beigefügt wurde.

In unserem Vorbereitungsgespräch fragte ich Ute, was sie uns mit der Auswahl ihrer Scribbling-Motive sagen wolle. Zwar ist es dem Betrachter frei, seine eigene Geschichte oder Verbindung zu entdecken. Aber grade in dieser so sensitiven Zeit, war zu erwarten, dass auch das Motiv von Bedeutung ist. Nicht nur die Technik.

Les lignes du chaos: The Girl With Pomegranates
Utes Worte zu
  • AUDREY:verklärter Blick in die Vergangenheit
    – weil man glaubt, früher war alles besser –
  • TRANQUIL: der Affe – als nächster Verwandter des Menschen – steht für die menschliche Ruhe und Besinnung
  • MADONNA: Enfant terrible – Auflehnung gegen den status quo – egal was sie macht – sie fällt auf die Füße – jeder sollte sich vielleicht ein Stück davon abschneiden – ohne an Konfessionen zu denken
  • DREAMLAND: Freundschaft – bewußt Männerfreundschaft, überdauernde immerwährende Freundschaft.
  • DANCE: bewusst afro-amerikanisch – ein wenig an Jimi Hendrix erinnernd. wenn deine Musik kommt: tanze! 
Ich beende nun meinen Eindruck dieser Ausstellung mit einem Zitat, welches Sie auch in Utes Katalog finden. Ein Ausspruch von Charles Bukowsky:

Your life ist your Life
Know it
while you have it

In diesem Sinne möchte ich mit Ihnen anstoßen auf diese beiden außergewöhnlichen Künstlerinnen mit einem herzhaften

Fuck you Corona!
Es lebe die Kunst!

 

Excellence is no accident!

 

Apogée

Beteiligte Künstler & kulinarische Virtuosen an der Les lignes du chaos-Kunstausstellung

larissa betty all

Musik: Larissa Schröder & Bettina Fischer

 

Beide Musikerinnen sind unabhängig voneinander in verschiedenen Produktionen zu erleben. Sie sind aber seit Jahren ein eingespieltes Team – und komponieren ihre Stücke auch seit einiger Zeit gemeinsam. 

Kulinarisches: MEZE by EVRIM

 

Evrim hatte mich schon zu meiner Hochzeit hervorragend gecatert – und so war für mich klar, ich MUSS sie wiederhaben für diese Apogeé. 

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Danksagung:

 

Es ist Zeit, mich zu bedanken! Bei meinen Gästen im Allgemeinen, aber speziell meinen Gästen des Apogeés – die ich nicht zufällig gewählt habe. Ihr wart bei mir, weil ich weiß, was für Herzensmenschen ihr seid!

 

Ich möchte kurz über Dankbarkeit und Anerkennung sprechen, die gerade für uns Künstlerseelen so enorm wichtig zu sein scheint. Tatsächlich nur für uns? Ist Lob und Anerkennung und ein Danke für Alltägliches nicht für jeden von uns ein Elixier, das uns anspornt und motiviert? Zu was auch immer: Kreativ zu sein, ideenreicher, innovativer, fleißiger… oder einfach nur weiterzumachen?

 

Warum fällt es so selten, das Lob, die Anerkennung, die Dankbarkeit? Und warum fragt man nicht einfach danach? Wie ein Kind es tut – wenn es das hundertste Bild mit rot-blauen Strichen stolz den Eltern präsentiert. Es fragt unverblümt: Mama, das hab` ich doch gut gemacht, oder?

Wir würden diesem kleinen Wesen die Anerkennung, die Umarmung, dieses „Schön geworden!“  sicher geben, weil wir wissen, wie wichtig das für die Entwicklung ist. Aber je älter wir werden, umso weniger fragen wir nach Anerkennung – aber brauchen wir sie deswegen weniger?

 

 

Ich habe in mich hineingehorcht und mich gefragt, warum das so ist. Warum frage ich nicht um das Lob, von dem ich glaube dass es mir zusteht? Weil ich mich schäme, es ist peinlich – denn in diesem Moment zeige ich meine verwundbarste Seite – DU hast dann eine der schärfsten Waffen gegen mich in der Hand – und ich weiß nicht wie du sie nutzen wirst: Mich auslachen, verspotten, mir meine Bedürftigkeit vorhalten?

 

Ich kenne einen netten älteren Herren, der hat es sich zum Ritual gemacht, einmal in der Woche seiner Frau zu danken: „Schatz, ich war die gesamte Woche am Arbeiten, du hast hier das Haus für mich schön gemacht, unsere Kinder perfekt versorgt, dafür danke ich dir.“

Im ersten Augenblick, der allgemeinen Denkweise verhaftet mag es betulich klingen. Fast ist man peinlich berührt. Aber dieser Satz kam vom ehrlichen Grund seines Herzens und er hat somit eine wundervolle Basis für beide untermauert.

 

Lob und Anerkennung zu geben fängt im kleinsten Kreis an. Wenn wir es in unseren Häusern tun, wächst es weiter und kann zu einer gesunden Epidemie werden – eine, die das Leben hier auf diesem Planeten tatsächlich nachhaltig verändern sollte.

Und darum seid IHR heute hier. Nicht nur, um meine Kunst anzusehen, sondern weil ich mich bei euch bedanken möchte. Weil ich weiß, dass jeder einzelne hier von euch in seinem Umfeld genauso handelt, sein Geschäft genauso so umsichtig führt oder führte: Mit Respekt – Lob und Anerkennung!

Und dafür sage ich DANKE! Danke dass ihr mit mir seid!

Les lignes du Chaos

Bescht Linie mit Ziel

Die Welt – wir haben und müssen uns ändern. Die Situation verlangt umdenken. Unsere alte Normalität ist … alt. Überholt. Es wird auch in der Kunst zu verarbeiten sein. Und ich fange damit an.

Ich möchte aus meinem Chaos der Verwirrung, Sorge, Ängste, Ärger- den Gefühlen, die ich so nicht kannte eine Klarheit gewinnen.

Und so lasse ich das Chaos zu und kreiere.

Les Lignes du Chaos

ute bescht signature sans

neue werke 2020

Les lignes du chaos 

Scheinbar wirr und ungeordnet – Linien, „scribbling“, die Betonung des Prozess, aus dem etwas entsteht, ist mir hier wichtig.

Trotz der momentanten Konzentration auf die Striche und gezogenen, kreisenden Linien darf ich das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren.

Das ist mein Reiz an dieser Darstellungsform: die bedeutungsvolle Beziehung zwischen dem scheinbaren Chaos, das sich „entwirrt“ und zu einem friedvollen Bild entwickelt, sobald man den Blick von krude und ungeordnet scheinenden Details in die Entfernung gleiten lässt. 

Die Werke könenn besichtigt werden

Probehängen? Wenn man sich ein Werk anschaffen möchte, sollte man es in seiner eigenen Umgebung „probieren“ dürfen. Ich biete diesen Service. In einen Umkreis von 30 km liefere ich die Werke frei Haus zur Ansicht für 1 Woche.  Die Mietkosten belaufen sich dabei pro Werk auf 50 Euro. Sie werden beim Kauf dann selbstverständlich gegen gerechnet.

 

Gerne schreiben!

Nur Mut! Gerne bin ich für persönliche Führung durch diese Ausstellung da. Einfach den Terminwunsch senden und wir arrangieren das.

Oder gerne hierüber einfach ein paar Zeilen verfassen:

 

6 + 5 =

Künstler & Covid 19

Die Welt ist im Umbruch – es wird nie wieder die Normalität geben, die wir so liebgewonnen haben. Weder in der Wirtschaft, noch in der Kunst. Man mag trauern, sich Sorgen machen, die Veränderung ablehnen und verteufeln, sich das alte Muster zurücksehnen. Die Frage, dich ich mir allerdings stelle: Wozu? Muss man alte Verhalten wieder aufleben lassen? Ist es tatsächlich notwendig, sich dem oberflächlichen Kunstmarkt wieder anzunähern?

Für mich ist es eine Zeit der Einkehr – ich befinde mich noch in einem wabernden Zustand… noch nicht ganz das Alte gehen lassen können – die Angst zu haben, die Menschen könnten nun gar kein Geld mehr für Kunst übrig haben. Und aber auch das neue Bewusstsein zu genießen und zu feiern. Sich dem hinzugeben. Ich bin sicher, dass sich die Nationen der Welt einem Umdenkprozess zuwenden- manche gezwungenermaßen. Aber ist nicht so oft aus der Not eine Tugend geworden?

Ich spüre es, wenn ich mit Künstlerkollegen aus Bremen spreche – wir im Schnoor verfolgen das Ziel, der Montmartre Bremens zu werden – hin zu Genuss, Ruhe, Schönem, Liebevollem & respektvollem Miteinander. Wir fühlen, dass unsere Seelen, die wir vorher oftmals dem Profit und dem Überlebenskampf unterordnen mussten, sich jetzt öffnen können. Weil wir sind und sein können.

Wir ändern nichts an unserer Situation, wenn wir damit hadern, und an eines möchte ich fest glauben: Die Kräfte, die uns begleiten, sind nur dann schlecht, wenn wir sie zu etwas Schlechtem nutzen.

GOOD VIBES ONLY

AUF DAS KUNST SICH UNTER GUTEN KRÄFTEN ENTWICKELN MAG und wir mit Mut, Zuversicht, Vertrauen und liebevollem Miteinander diese Situation in  den Griff bekommen.

Vielleicht ist uns genau jetzt klar geworden, dass wir zum Glücklichsein keine drei Reisen pro Jahr brauchen, keine drei SUVs in der Garage, dass wir uns mit uns selbst auseinander setzen müssen und können, um für uns selbst und somit auch für die Welt um uns herum eine Aura entwickeln, die gut tut.  

taurus ute bescht

Image idea credit: DFT Paris

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Schreibt mir gerne

Wer lieber telefoniert…

Adresse

Blumenthalstraße 15

28209 Bremen

Ute Bescht

 

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